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E-Learning - weder im Einsatz noch in Planung

Die deutschen Firmen sind in punkto E-Learning äußerst vorsichtig. Gerade einmal jedes zweite Großunternehmen setzt auf das Lernen per Computer. Bei den kleinen und mittleren Unternehmen sieht das Bild noch düsterer aus: Zwischen 68 und 82 Prozent der befragten Unternehmen verzichten zur Zeit völlig auf den Einsatz von E-Learning-Maßnahmen und planen ihn auch nicht für die absehbare Zukunft. Diese ernüchternden Zahlen entstammen einer Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung bei 320 deutschen Unternehmen.


Nutzung von E-LearningZiel der Befragung war es, das Potenzial von E-Learning in Unternehmen zu bestimmen und deren Interessenlagen zu dieser neuen Weiterbildungsform zu ermitteln. Die Rücklaufquote lag bei 21 Prozent oder 68 Unternehmen. Bei der Mehrzahl der Unternehmen, die E-Learning nutzen, hing die Entscheidung für die Einführung in erster Linie von der verantwortlichen Person ab. Argumente wie Kostendruck, Internationalisierung oder sich schnell ändernde Qualifikationsanforderungen spielten nur eine untergeordnete Rolle. In kleinen und mittleren Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern kommt E-Learning kaum zum Einsatz.

Hier fehlen häufig schon die Voraussetzungen für die Durchführung von E-Learning-Programmen. Viele Arbeitsplätze sind in diesen Betrieben nicht mit einem Intra- oder Internetzugang ausgestattet und die Umgebungen der Arbeitsplätze sind für Lernvorgänge oftmals ungeeignet. So führt die prozentual größte Gruppe der befragten Unternehmen E-Learning weder durch noch plant sie dessen Einführung. Als Hauptgründe werden mangelnde Erfahrung, die hohen Kosten und die Gefahren für den Datenschutz genannt.



 
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