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WeReo-Infobriefe

Gutes Zeitmanagement steigert Reorganisationserfolg


Die Zeit spielt bei der erfolgreichen Durchführung von Veränderungsmaßnahmen eine entscheidende Rolle:

  • Es muß der richtige Zeitpunkt für die Initiierung von Reorganisationsmaßnahmen gefunden werden; wenn erst damit begonnen wird, wenn „das Kind schon in den Brunnen gefallen ist“, kann es für viele Unternehmen oft schon zu spät sein.

  • Je mehr es bei dem Reorganisationsvorhaben um die Veränderung langjähriger Verhaltensmuster und eingefahrener Strukturen und Abläufe geht, desto mehr Zeit muss für die Veränderung angesetzt werden. Das bedeutet, dass viel Geduld und ein langer Atem vonnöten ist, damit sich neue Strukturen und Verhaltensweisen verändern und festigen können.

  • Viele Reorganisationen scheitern aber auch daran, dass geplante und eingeleitete Veränderungen nicht zielorientiert vorangetrieben werden, sondern sich unter dem Druck des Alltagsgeschäftes immer mehr verwässern und im Zeitablauf verlieren. Nach dem Motto: Der Holzfäller hackt mit dem stumpfen Beil weiter, weil er keine Zeit hat, die Axt zu schärfen.


Für Beschäftigte, vor allem aber für Führungskräfte, die vielfach die Initiatoren von Reorganisationsprozessen sind, ist ein gutes Zeit- und Selbstmanagement eine wichtige Voraussetzung für gute Arbeitsergebnisse einerseits und Arbeitszufriedenheit andererseits. Ein gutes Zeitmanagement oder - oftmals synonym gebraucht - eine gute Arbeitsmethodik zeichnet sich vor allem durch folgende Aspekte aus:

  • Es müssen klare und realistische Ziele gesetzt werden.

  • Hindernisse und Störungen, sogenannte Zeitfresser, sollten vermindert oder wenn möglich ganz abgebaut werden. Beispiele: Besprechungen dauern länger, weil es keine Gesprächsunterlagen gibt oder das Gespräch durch Lärm gestört wird.

  • Es ist wichtig, für anstehende Aufgaben die richtigen Prioritäten zu setzen. „Richtig“ heißt, diejenigen Aufgaben zuerst zu erledigen, die sehr wichtig oder eilig sind.

  • Obwohl die Arbeitszeit vielfach nur bedingt planbar ist, können gute Zeitplanungen letztlich dazu beitragen, Zeit zu sparen.

  • Auch die bei vielen Führungskräften anzutreffende Haltung „ Das erledige ich lieber selber“ kann ein Anzeichen für ein schlechtes Zeit- und Selbstmanagement sein. In vielen Fällen könnten bestimmte Aufgaben an Mitarbeiter delegiert werden, um so Zeit zu gewinnen für andere wichtige Aufgaben.


 
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