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Gutes
Zeitmanagement steigert Reorganisationserfolg
Die Zeit
spielt bei der erfolgreichen Durchführung von
Veränderungsmaßnahmen eine entscheidende Rolle:
Es
muß der richtige Zeitpunkt für die Initiierung von
Reorganisationsmaßnahmen gefunden werden; wenn erst damit
begonnen wird, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen
ist, kann es für viele Unternehmen oft schon zu spät
sein.
Je
mehr es bei dem Reorganisationsvorhaben um die Veränderung
langjähriger Verhaltensmuster und eingefahrener Strukturen und
Abläufe geht, desto mehr Zeit muss für die Veränderung
angesetzt werden. Das bedeutet, dass viel Geduld und ein langer Atem
vonnöten ist, damit sich neue Strukturen und Verhaltensweisen
verändern und festigen können.
Viele
Reorganisationen scheitern aber auch daran, dass geplante und
eingeleitete Veränderungen nicht zielorientiert vorangetrieben
werden, sondern sich unter dem Druck des Alltagsgeschäftes
immer mehr verwässern und im Zeitablauf verlieren. Nach dem
Motto: Der Holzfäller hackt mit dem stumpfen Beil weiter, weil
er keine Zeit hat, die Axt zu schärfen.
Für
Beschäftigte, vor allem aber für Führungskräfte,
die vielfach die Initiatoren von Reorganisationsprozessen sind, ist
ein gutes Zeit- und Selbstmanagement eine wichtige Voraussetzung für
gute Arbeitsergebnisse einerseits und Arbeitszufriedenheit
andererseits. Ein gutes Zeitmanagement oder - oftmals synonym
gebraucht - eine gute Arbeitsmethodik zeichnet sich vor allem durch
folgende Aspekte aus:
Es
müssen klare und realistische Ziele gesetzt werden.
Hindernisse
und Störungen, sogenannte Zeitfresser, sollten vermindert oder
wenn möglich ganz abgebaut werden. Beispiele: Besprechungen
dauern länger, weil es keine Gesprächsunterlagen gibt oder
das Gespräch durch Lärm gestört wird.
Es
ist wichtig, für anstehende Aufgaben die richtigen Prioritäten
zu setzen. Richtig heißt, diejenigen Aufgaben
zuerst zu erledigen, die sehr wichtig oder eilig sind.
Obwohl
die Arbeitszeit vielfach nur bedingt planbar ist, können gute
Zeitplanungen letztlich dazu beitragen, Zeit zu sparen.
Auch
die bei vielen Führungskräften anzutreffende Haltung
Das erledige ich lieber selber kann ein Anzeichen für ein
schlechtes Zeit- und Selbstmanagement sein. In vielen Fällen
könnten bestimmte Aufgaben an Mitarbeiter delegiert werden, um
so Zeit zu gewinnen für andere wichtige Aufgaben.
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