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WeReo-Infobriefe

Erfolg von Reorganisation - Ist er messbar?

Ob sich eine Reorganisationsmaßnahme gelohnt hat, heißt aus betriebswirtschaftlicher Sicht: Ist die neue Organisationsform wirtschaftlicher als die alte? Oder genauer gefragt: Kann das Unternehmen durch die Reorganisation zusätzliche Leistungen erbringen und/oder werden Kosten eingespart? In der Praxis ist es nicht möglich, die spezifischen Kosten- und Leistungswirkungen von Organisationsformen zu erfassen. So lassen sich weder der Leistungsbeitrag einer Organisationsform noch die Zurechnung der Kostenentstehung auf die neue Organisationsform genau berechnen.

Daher ist eine Erfolgsbeurteilung von Reorganisationsmaßnahmen nur über den indirekten Weg mit sogenannten Ersatzkriterien möglich. Damit sind zum einen Kriterien gemeint, die einen Zusammenhang zwischen der Organisationsform einerseits und der Leistung des Unternehmens andererseits vermuten lassen. Solche Kriterien sind zum Beispiel: Arbeitsleistung, Arbeitsmotivation, Durchlaufzeit, Kundenzufriedenheit, Produktentwicklungszeiten und Qualität. Als Ersatzkriterien für die Zurechnung der Kostenentstehung auf die neue Organisationsform gelten: Ausschuss in der Fertigung, Personalbestand, Material- und Maschinenkosten, Transport- und Lagerhaltung und die Zahl der Beanstandungen, Beschwerden und Konflikte.
 
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