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Telelearning:
Ein Beispiel für selbstgesteuertes Lernen
Lernen
wird in der Informations- und Wissensgesellschaft zum entscheidenden
Faktor und allgemein herrscht die Einsicht, dass die neuen Medien
auch neue Lehr- und Lernmethoden ermöglichen, mit denen sich
Lernprozesse verbessern lassen. Ein Beispiel hierfür ist
Telelearning.
Unter
der Bezeichnung Telelearning versteht man eine Form des
Fernlernens, die als informationstechnisch gestützte
und vernetzte Aus- und Weiterbildung definiert werden kann. Dadurch
bietet Telelearning vor allem drei neue Handlungschancen:
Die
Vernetzung Es besteht die Möglichkeit des tendenziell
weltweiten Zugangs zu allen gespeicherten Informationen.
Insbesondere das Internet bietet hier zahlreiche Möglichkeiten:
Im World Wide Web können Inhalte dokumentiert und mit
ergänzenden Informationen verlinkt werden.
Die
Integration Damit ist die Möglichkeit der zeitgleichen
Präsentation verschiedener Medien (Text, Film, Ton und Graphik)
gemeint.
Die
Interaktivität Die Interaktivität ermöglicht, dass
jeder Teilnehmer an der multimedialen Kommunikation sowohl Empfänger
als auch Sender sein kann. Sprechstunden (Teletutoring)
erfolgen per E-Mail oder Videokonferenz, und zur Diskussion trifft
man sich in Chat-Channels oder in Newsgruppen. Groupware schafft
weitere Lösungen für die teambezogenen Zusammenarbeit:
Lerner und Lehrer können Texte und Dateien austauschen und
gemeinsam bearbeiten. Damit verliert Telelearning auch seinen
isolierenden Charakter.
Aufgrund
dieser Möglichkeiten ergibt sich durch Telelearning mehr
Flexibilität in der Aus- und Weiterbildung. Der Lernende kann
eigenständig und selbstgesteuert lernen. Er kann lernen
wann
er will (Frequenz, Zeit, Dauer),
wie
er möchte (Lernstil),
was
ihn interessiert (d. h. er kann selbst das Thema bestimmen),
bei
wem er will (ortsunabhängige Anbieterwahl) und
wo
es ihm beliebt (zu Hause, am Arbeitsplatz, etc.).
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