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Interne
oder externe Organisation von Weiterbildung ?
KMU,
die sich entschließen, betriebliche Weiterbildung systematisch
umzusetzen,
haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
1.
Betriebliche Weiterbildung wird intern organisiert.
2.
Die betriebliche Weiterbildung wird ganz oder in Teilbereichen
ausgelagert,
was bedeutet, dass Weiterbildungsdienstleistungen von
externen
Personen in Anspruch genommen werden.
Die
Entscheidung für eine dieser Möglichkeiten ist
betriebswirtschaftlich
gesprochen eine make-or-buy-Entscheidung. Es
gilt,
die Vor- und Nachteile beider Varianten gegeneinander abzuwägen.
Hierbei
sind verschiedene Aspekte zu berücksichtigen:
1.
Know-how
Verfügt
das Unternehmen über eigenes Know-how? Gibt es Mitarbeiter mit
entsprechenden
Qualifikationen und Erfahrungen?
2.
Strategisches Wissen
Ist
es unter unternehmensstrategischen Erwägungen sinnvoll, eigenes
Know-how
in betrieblicher Weiterbildung zu erwerben und vorzuhalten?
3.
Kosten
Welche
Kosten entstehen dem Unternehmen bei der Inanspruchnahme
externer
Leistungen? Welche Kosten würden entstehen, wenn das
Unternehmen
eigenes Weiterbildungs-Know-how aufbauen und vorhalten
würde?
4.
Kapazitätsauslastung
Sind
die personellen Kapazitäten bereits ausgelastet? Können
Mitarbeiter
zusätzliche Weiterbildungsaufgaben übernehmen und
entsprechend
qualifiziert werden?
5.
Markttransparenz
Liegen
bereits verschiedene Angebote von externen Anbietern vor? Wie
groß
ist der Aufwand der Informationsbeschaffung? Gibt es bereits
Erfahrungen
mit Dienstleistungsanbietern?
6.
Vertrauen
Ist
das Unternehmen überhaupt bereit, Informationen, die für
eine
professionelle
Weiterbildung benötigt werden, Externen zur Verfügung
zu
stellen? Wie viel Kontroll- und Überwachungsaufwand ist bei
einer
Auslagerung
der Weiterbildung nötig und erforderlich?
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