WeReo-Infobriefe
|
Vorsprung durch Reorganisation
Unternehmen,
die ihre Produktionsprozesse modernisieren, werden mit
deutlichen
Effizienz- und Produktivitätsgewinnen belohnt. Dies ist das
Ergebnis
einer Umfrage des Fraunhofer-Instituts für Systemtechnik und
Innovationsforschung
(ISI) unter mehr als 1.000 Betrieben der
deutschen
Investitionsgüterindustrie.
Zu
den neuen Formen der Arbeitsorganisation, die sich in der
metallverarbeitenden
und der elektrotechnischen Industrie durchgesetzt
haben,
zählen vor allem die kunden- bzw. produktorientierte Fertigung
und
das Qualitätsmanagement. Von den befragten Kleinen und Mittleren
Unternehmen
(KMU) haben 43 Prozent ihre Fertigungsketten nach
Produkten
ausgerichtet, um damit besser und schneller die Wünsche
ihrer
Kunden zu erfüllen. Auch das Qualitätsmanagement steht hoch
im
Kurs.
Betriebliche Qualitätszirkel werden von 47 Prozent der Firmen
eingesetzt.
Das Konzept des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses
(KVP)
verfolgen 55 Prozent der KMU. Nach den Ergebnissen der
ISI-Umfrage
zahlt sich die Reorganisation der Produktionsprozesse aus:
Betriebe,
die eines oder mehrere Elemente moderner Produktionskonzepte
eingeführt
hatten, erzielten in der Regel eine um mehr als 10.000 Mark
höhere
Wertschöpfung pro Mitarbeiter als ihre Konkurrenten. Während
die
Betriebe mit konventioneller Fertigung im Schnitt eine
Wertschöpfung
von 117.000 Mark pro Mitarbeiter erzielen, liegt der
Arbeitsoutput
der konsequent reorganisierten Unternehmen pro
Mitarbeiter
durchschnittlich bei 196.000 Mark, immerhin eine
Steigerung
der personellen Wertschöpfung von über 60 Prozent.
Quelle:
http://www.flexible-unternehmen.de/a99-05-27-1.htm
|
|