WeReo-Infobriefe
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Vom
Umgang mit Widerständen bei Reorganisationsmaßnahmen
Die
Ankündigung von Reorganisationsmaßnahmen führt oft
zur
Verunsicherung
der Mitarbeiter. Dabei steht die Angst, den
Arbeitsplatz
zu verlieren oder Lohneinbußen hinnehmen zu müssen, im
Vordergrund.
Doch auch die Sicherheit im langjährigen Umgang mit
Arbeitsaufgaben
und vertrauten Kollegen sehen Mitarbeiter häufig
gefährdet:
Sie befürchten, mit neuen Aufgabenbereichen und Kollegen
nicht
zurechtzukommen oder ihre gewonnene Autonomie am Arbeitsplatz
wieder
zu verlieren. Diese Verunsicherung löst bei ihnen Widerstände
gegen
die Veränderungsmaßnahmen aus. Mit Verzögerungstaktiken
oder
abwartender
Haltung versuchen sie, Reorganisationsprozesse zu
unterlaufen.
Zur Überwindung des Widerstands werden vor allem folgende
Maßnahmen
vorgeschlagen:
-
Information über Ursachen und Ziele des Wandels
Mitarbeiter
umfassend und frühzeitig zu informieren, ist besonders
wichtig,
wenn die Verunsicherung aufgrund von Informationsdefiziten,
Gerüchten
und Fehleinschätzungen entsteht.
-
Beteiligung der vom Wandel der Betroffenen
Die
Einbeziehung der Mitarbeiter ist umso wichtiger, je höher das
Widerstandspotential
der Betroffenen ist.
-
Verhandlung
Verhandlung
sollte in Gewinn- und Verlust Situationen eingesetzt
werden.
Weitere
Maßnahmen sind der Einsatz von Multiplikatoren, die Belohnung
von
Mitarbeitern, die den Wandel unterstützen oder der Schutz der
Personen,
die vom Wandel negativ betroffen sind (z. B. Umschulungen).
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