WeReo-Infobriefe
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Firmenseminare:
Qualifizierungsform mit großer Zukunft
Unternehmen
werden zukünftig mehr Firmenseminare nachfragen und
Weiterbildungsanbieter
solche in zunehmendem Maße anbieten. Das geht
aus
den Ergebnissen zahlreicher Umfragen hervor.
Doch
Vorsicht ist geboten: Vielfach werden Standardseminare, die in
einem
Unternehmen durchgeführt werden, als Firmenseminare bezeichnet,
obwohl
lediglich der Lernort verlagert ist. Was aber macht ein
Firmenseminar
aus, und wo liegen seine Vorzüge?
Hierzu
ein Beispiel: Telefontrainings haben in der Regel zum Ziel,
kundenorientiertes
Verhalten am Telefon einzuüben. Wird ein einzelner
Mitarbeiter
zu einem entsprechenden Seminar geschickt, besteht die
Gefahr,
dass dessen neue Art zu telefonieren später am Arbeitsplatz
auf
das Unverständnis seiner Mitarbeiter stößt.
Vor
allem bei Qualifizierungen im Verhaltensbereich ist die Umsetzung
am
Arbeitsplatz für einzelne Mitarbeiter wesentlich schwieriger,
als
wenn
ein Kollegenteam qualifiziert wird. Seminare für mehrere
Personen
eines Unternehmens haben den Vorteil, dass "an einem Strang"
gezogen
wird und das Know-how, das ins Unternehmen gebracht wird, auf
mehreren
Schultern ruht. Dies ist einer der wesentlichen Vorzüge von
Firmenseminaren.
Was
Firmenseminare aber vor allem ausmacht, ist ihr bedarfsgerechter
Zuschnitt
auf das Unternehmen und die Beschäftigten. Dieser Zuschnitt
ist
nur möglich, wenn vorab geklärt wird, welche Probleme wie
gelöst
werden
können und ob die angestrebten Ziele zur Unternehmensstrategie
passen.
Auch ist zu klären, wie der Bedarf genau aussieht und welche
Kenntnisse
und Erfahrungen bei den Beschäftigten bereits vorhanden
sind.
Ob
die vom Unternehmen angestrebten Ziele ausschließlich mit einer
Qualifizierung
erreicht werden können oder ob parallel dazu weitere
(z.
B. organisatorische) Maßnahmen ergriffen werden müssen,
ist im
Vorfeld
eines unternehmensspezifischen Firmenseminars ebenfalls zu
klären.
Solche
Weiterbildungen können dann im Unternehmen oder aber in den
Räumen
des Bildungsanbieters durchgeführt werden. Denn der Lernort
"Unternehmen"
ist kein entscheidendes Kriterium für "firmenintern".
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